• Fabian Süess

Filmtipp: Lucky

Aktualisiert: 26. Mai 2018

Mit dem Film «Lucky» wurde ich auf eine Art und Weise berührt, wie ich es im Voraus nicht gedacht hätte.


Photo Quelle: © Alamode Film


Ich war wieder einmal im Kino und zwar einfach so. Mit dem Film «Lucky» wurde ich auf eine Art und Weise berührt, wie ich es im Voraus nicht gedacht hätte: Mit dem Sinn der Lebens, dem Altern und dem Tod. Was ich erst im Nachhinein erfuhr:


Der geniale Nebendarsteller Harry Dean Stanton hat kurz vor seinem Tod eine letzte Hauptrolle geschenkt bekommen: In "Lucky" spielt er eine knurrige Version seiner selbst, die sich vom Leben verabschiedet.http://www.spiegel.de/kultur/kino/lucky-letzter-film-mit-harry-dean-stanton-a-1196847.html [entnommen 8.3.2018]

Falls du dir den Film im Kino oder zu Hause anschauen möchtest, versuche ich hier nicht allzu viel über den Plot zu verraten. Das ist aber gar nicht so einfach, da eigentlich gar nicht viel passiert. Es ist einer der Filme der in erster Linie ein Gefühl vermitteln will und nicht eine Geschichte. Der 90-jährige Lucky lebt allein in einem Haus in der Wüste, am Rande einer Kleinstadt und geht seinen alltäglichen Routinen nach. Yoga, Kaffee, Kreuzworträtsel, Fernsehen, Rauchen und Trinken. Das war’s dann auch schon. Mehr verrate ich nicht.

Wenn du den Schauspieler Harry Dean Stanton nicht kennst, hier ein paar Worte zu ihm, die dem Film eine zusätzliche Tiefe verleihen:

"Der im September 2017 verstorbene Stanton spielt in 'Lucky' seine letzte Rolle, und John Carroll Lynch, selbst Schauspieler, macht dem Kollegen mit seinem Regiedebüt ein großes Geschenk. Der ewige Nebendarsteller Harry Dean Stanton, dem es in seinen mehr als zweihundert Spielfilmen und Serienepisoden immer wieder gelang, vom Rand des Geschehens aus eine ungeheure Präsenz zu entfalten, spielt in diesem komischen und seltsam berührenden Film seine erste Hauptrolle seit über 30 Jahren. Seit Wim Wenders' "Paris, Texas" von 1984, um genau zu sein; einem der vielen Filme, an denen Harry Dean Stanton das Beste war." http://www.spiegel.de/kultur/kino/lucky-letzter-film-mit-harry-dean-stanton-a-1196847.html [entnommen 8.3.2018]

Mit diesem Wissen über Stanton entsteht eine Wirklichkeitsnähe:

Man sieht einem Schauspieler, der bald sterben wird und um seinen kommenden Tod weiß, dabei zu, wie er jemanden spielt, der bald sterben wird und um seinen kommenden Tod weiß. http://www.spiegel.de/kultur/kino/lucky-letzter-film-mit-harry-dean-stanton-a-1196847.html [entnommen 8.3.2018]

Für mich war dieser Film wieder einmal eine Gelegenheit mich mit mir und dem Sinn des Lebens auseinander zu setzen. Was will ich noch erleben oder erreichen? Wo geht es für mich in der Praxis und der Therapie hin? Es hat gut getan, mich wieder einmal mit mir selbst auseinanderzusetzen und ich habe gemerkt, dass mein Weg mit der Kinesiologie, dem Thetareading und den systemischen Aufstellungen genau richtig ist.

PS: Noch eine Spoiler-Warnung: Auch wenn meine Zitate aus dem sehr guten Artikel von spiegel.de stammen, rate ich dir davon ab, den Artikel zu lesen bevor du den Film gesehen hast. Sonst erübrigt sich der Film schon fast. :)


Moving Therapy | Kinesiologie, Thetareading & Systemaufstellung | Basel & Zürich


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Moving Therapy | Fabian Süess

Dipl. hol. Kinesiologe

KomplementärTherapeut mit Branchenzertifikat

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Silentpower Gemeinschaftspraxis

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